Warum uns die Verletzung der Würde so sehr schmerzt – und wie Wingwave-Coaching hilft
Es gibt Erfahrungen im Leben, die uns zutiefst treffen – nicht körperlich, sondern innerlich.
Ablehnung, Demütigung oder Bloßstellung können unser Selbstbild erschüttern. Was viele nicht wissen: Das Gehirn unterscheidet kaum zwischen seelischem und körperlichem Schmerz. Beides aktiviert die gleichen Schmerzzentren. Wenn also unsere Würde verletzt wird, fühlen wir das ganz real – manchmal wie einen Stich ins Herz.
Spiegelneuronen: Warum uns das Leid anderer nicht kaltlässt
Im Wingwave-Coaching sprechen wir in diesem Zusammenhang von „Spiegelneuronen-Stress“. Spiegelneuronen sind Nervenzellen in unserem Gehirn, die das Gefühl oder Verhalten eines anderen Menschen in uns selbst widerspiegeln – als würden wir es am eigenen Leib erfahren. Und das tun wir auch: Der Schmerz der anderen ist messbare Substanz in unserem Nervensystem. Das erklärt, warum wir mitfühlen, wenn jemand verletzt wird. Und auch, warum wir uns selbst unwohl fühlen, wenn wir anderen ihre Würde absprechen.
Bereits Kinder machen diese Erfahrung: Wenn sie jemanden ärgern, spüren sie oft unbewusst, dass das auch ihnen selbst nicht guttut. Dieses innere Unbehagen ist ein Hinweis auf unsere soziale Intelligenz – und auf den Wert von Würde in jeder Beziehung.
Wenn Strukturen entwürdigen
In vielen Lebensbereichen – besonders in der Arbeitswelt – geraten Menschen in Systeme, die nicht stärken, sondern schwächen. Dort zählen oft Status, Kontrolle und Anpassung mehr als Kreativität, Mitgefühl und Authentizität. In solchen Umfeldern werden Menschen auf ihre Funktion reduziert. Das kann langfristig zu Frust, innerer Leere oder gar Burnout führen.
Zum Glück erkennen immer mehr Organisationen, wie zentral das Thema Würde für gesunde Entwicklung ist. Projekte wie „Würde. Macht. Sinn.“ zeigen: Es geht auch anders – mit einer neuen Haltung, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.
Würde zurückgewinnen – mit Wingwave und Kohären
Im Wingwave-Coaching begleiten wir Menschen dabei, wieder in ihre innere Kraft zu finden – und damit auch in ihre Würde. Oft geht es um Verletzungen aus der Vergangenheit, die unbewusst nachwirken. Durch gezielte Interventionen (z. B. mit dem Myostatiktest und bilateraler Hemisphärenstimulation) helfen wir dabei, diese emotionalen Blockaden aufzulösen.
Ein zentrales Ziel ist das Erleben von Kohärenz: jenem Zustand, in dem das Denken, Fühlen und Handeln stimmig ist. Wenn alles zusammenpasst. Wenn man sagen kann: „Ich bin in mir zu Hause – und ich schaffe auch das, was vor mir liegt.“
Wer in seiner Würde verankert ist, begegnet anderen anders. Auf Augenhöhe. Mit offenem Herzen. Und mit echtem Interesse. Man fragt nicht aus Höflichkeit, sondern aus aufrichtiger Neugier: „Wie hast du das geschafft? Was hat dir geholfen?“
Vor allem ältere Menschen tragen oft bewegende Erfahrungen in sich – von Krisen, Umbrüchen, Neuanfängen. Es lohnt sich, ihnen zuzuhören. Denn in ihrer Würde spiegeln wir auch unsere eigene.
Die Wahl haben – und Liebe wählen
Am Ende geht es nicht nur um persönliche Entwicklung. Es geht um mehr: um die Art von Miteinander, die wir in dieser Welt gestalten wollen.
Liebe oder Untergang?
Es klingt dramatisch – aber vielleicht ist es genau diese Klarheit, die wir brauchen. Denn wer aus der Würde handelt, entscheidet sich immer für das Leben. Für Verbindung. Für Mitmenschlichkeit.
Würde ist kein Konzept. Sie ist eine Kraft. Und sie beginnt in uns selbst.